Bereitung

09.04.06

Nachdem Rabbi Baruch am Vorabend des Passahfestes das Gesäuerte verbrannt und die Asche verstreut hatte, sprach er den Spruch und deutete ihn aus: «,Aller Sauerteig, der in meinem Bereich ist' - alles Gärende in mir; ,was ich erblickt und was ich nicht erblickt habe' - wenn mich auch dünkt, ich hätte mich in mir gut umgesehen, so habe ich mich gewiß noch gar nicht recht umgesehen; ,was ich verbrannt und was ich nicht verbrannt habe' -der böse Trieb redet mir zu, ich hätte alles verbrannt, aber nun merke ich erst, ihn habe ich nicht verbrannt; darum bitte ich dich, Gott, ,es sei vertilgt und vertan wie Staub der Erde.'»