Liebe(r) Besucher(in) dieser Seite

gerne würde ich Euch wirklich jeden Tag eine neue Geschichte hereinsetzen aber manchmal "fehlen" sie mir einfach - dann habe ich eben nichts zu sagen. Frei nach einer meiner Lieblingsstellen im Prediger: Es gibt eine Zeit Geschichten zu veröffentlichen und es gibt eine Zeit zu schweigen. Wenn jedoch einer von Euch mal eine schöne Geschichte für diese Seite hat - einfach per Mail schicken.... - übrigens macht es auch Spaß aktiv zu sein ;-)

Vielen Dank für das Verständnis

Einfach zu schön ausgedrückt.....

... um wieder zu verschwinden ist diese chassidische Beschreibung:

"Gutes tun sollst du, als gäbe es keinen G"tt und alles hinge von dir ab -
und zugleich beten sollst du, in der Überzeugung, dass alles von G"tt abhängt."

Wenn jemand nun einwirft, dass er viel zu gering sei, um durch seine Taten dem Rad der Geschichte in die Speichen zu greifen, so antworte man ihm:

"Zu jeder Zeit soll der Mensch die Welt so ansehen, als wäre sie zur Hälfte gerecht und zur anderen Hälfte schuldig.
Und diese eine Tat, die du in diesem Augenblick zu tun dich anschickst, sie gibt den Ausschlag,
ob die Welt gerecht oder schuldig gesprochen wird. Auf dich und deine Tat oder Unterlassung jetzt und hier kommt alles an."

gefunden in "Warum kommt er nicht?" von Pinchas Lapide


Geschichte des Tages

Von der Last des Lebens

Ein alter Beduine war krank und zweifelte am Sinn des Lebens.
Eines Tages kam er in einer Oase an einem jungen, noch kleinen Palmenbaum vorbei. Frustriert und deprimiert wie er war, nahm er einen dicken Steinbrocken und legte ihn der jungen Palme mitten auf die Blattkrone und dachte gehässig: "Soll auch sie sehen, wie sie damit fertig wird."
Die junge Palme versuchte, die Last abzuwerfen. Sie wiegte sich im Wind und schüttelte ihre jungen Wedel. Doch - vergebens.
Also begann sie, tiefer und fester in den Boden zu wachsen, um stärker und kräftiger zu werden. Und wirklich: ihre Wurzeln erreichten neue Wasseradern. Die Kraft des Wassers aus der Tiefe und die der Sonne vom Himmel machten sie zu einer außerordentlich starken Palme, die auch den Stein im Weiterwachsen mittragen konnte.
Nach Jahren kam der alte Beduine wieder, um nach dem Baum zu sehen. Da sah er eine besonders hochragende Palme und in der Krone trug sie den Stein.
Und wie sie sich im Wind neigte, schien sie ihm zu sagen: "Ich muss dir danken! Die Last hat mich über meine Schwäche hinauswachsen lassen."

Quelle unbekannt,
leicht umgeschrieben



Eingesendete Geschichten stammen auch von

Renate - und natürlich Silvia

Wer sonst noch Lust hat mal eine Geschichte hier zu veröffentlichen - oder nachzuerzählen..... Ich freue mich über JEDE Hilfe Einfach hier eine Mail mit der Geschichte hinsenden.

Ein Archiv der Geschichten ist im "Blätterarchiv" - besonders schöne Geschichten stelle ich auf wunsch auch in das "Sucharchiv" unten - eine kurze Mail mit Datum oder Stichwort und ich versuche sie dort hereinzusetzen ;-)

Newsticker


weitere Geschichten

Viele der aufgeführten Geschichten sind aus "Chassidische Geschichten" von Martin Buber nacherzählt